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Bei Opel werden 9 500 Stellen gestrichen - GM stellt 1 Mrd Dollar

Der US-Autobauer General Motors will bei der Sanierung seiner Tochter Opel auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.

dpa-afx RÜSSELSHEIM. Der US-Autobauer General Motors will bei der Sanierung seiner Tochter Opel auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Deutschlandweit sollen bei dem verlustreichen Autobauer aber 9 500 Stellen wegfallen, wie am Donnerstag auf einer Mitarbeiterversammlung am Opel-Stammsitz Rüsselsheim bekannt wurde. Der weltgrößte Autohersteller GM will für die Restrukturierung eine Milliarde Dollar (rund 750 Mill. Euro) bereitstellen, wie der Betriebsratsvorsitzende Klaus Franz auf der Versammlung sagte.

Die Europäischen Arbeitnehmer hatten sich zusammen mit dem europäischen Konzernmanagement in Zürich am Mittwoch auf einen Rahmenvertrag verständigt, laut dem bei der Sanierung auf betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen verzichtet werden soll. Die General-Motors-Spitze habe diesem Konzept zugestimmt, sagte Franz.

Den Angaben zufolge wird der Großteil des Stellenabbaus den Stammsitz in Rüsselsheim treffen, wo die Vectra-Familie gebaut wird. Rund 3 600 Arbeitsplätze seien in Bochum und 400 in Kaiserslautern betroffen, sagte Opel - Personalvorstand Norbert Küpper. "Es ist der schärfste Einschnitt in der Nachkriegsgeschichte.", sagte Franz.

Die meisten der betroffenen Mitarbeiter sollen in Besch äftigungsgesellschaften wechseln oder eine Abfindung erhalten. Zudem sind Modelle für Altersteilzeit und Kooperationen mit Zulieferern geplant. Nach Angaben des Personalvorstandes wird Opel 2005 und 2006 trotz des Sparprogramms nicht die schwarzen Zahlen erreichen.

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