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Bei Peter Carey verfolgt der Schöpfer sein Pseudonym

In seinem neuen Roman „Mein Leben als Fälschung“ hat der zweifache Booker Prize-Träger Peter Carey einen authentischen Fall weiter gesponnen. Sein Protagonist, ein Schriftsteller, will dem Literaturbetrieb einen Streich spielen und schreibt allerlei modernes Liebesgeflüster und Gedichte unter falschem Namen. Doch nachdem seine Lyrik immer mehr Beachtung findet, wird das Pseudonym lebendig - und schreibt besser als sein Schöpfer.

dpa FRANKFURT. In seinem neuen Roman "Mein Leben als Fälschung" hat der zweifache Booker Prize-Träger Peter Carey einen authentischen Fall weiter gesponnen. Sein Protagonist, ein Schriftsteller, will dem Literaturbetrieb einen Streich spielen und schreibt allerlei modernes Liebesgeflüster und Gedichte unter falschem Namen. Doch nachdem seine Lyrik immer mehr Beachtung findet, wird das Pseudonym lebendig - und schreibt besser als sein Schöpfer.

Es beginnt eine Verfolgungsjagd zwischen Phantom und Autor rund um den Erdball. Wie bereits in den meisten seiner vorhergehenden Werke verdichtet Carey auch in seinem aktuellen Werk surreale und reale Elemente zu einer albtraumhaften Atmosphäre, vermischt mit makaber-ironischer Komik und skurrilen Figuren. Zurzeit unterrichtet der gebürtige Australier Kreatives Schreiben in New York. Zuletzt erschienen die Romane "Die geheimen Machenschaften des Jack Maggs" und "Die wahre Geschichte von Ned Kelly und seiner Gang".

Peter Carey

Mein Leben als Fälschung

S. Fischer Verlag, Frankfurt

288 S. Euro 19,90

Isbn 3-10010-226-6

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