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Bei Pflichtangebot für Beiersdorf will HGV von Pensionskasse Teilentschädigung

Im Fall einer Niederlage im Rechsstreit um ein Abfindungsangebot für die freien Beiersdorf-Aktionäre will die Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsverwaltung (HGV) von der Beiersdorf-Pensionskasse Troma Schadensersatz fordern.

dpa-afx DÜSSELDORF. Im Fall einer Niederlage im Rechsstreit um ein Abfindungsangebot für die freien Beiersdorf-Aktionäre will die Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsverwaltung (HGV) von der Beiersdorf-Pensionskasse Troma Schadensersatz fordern. "Das gilt lediglich für den unwahrscheinlichen Fall, dass wir verlieren sollten", sagte HGV-Geschäftsführer Andreas Reuß dem "Handelsblatt" (Montagausgabe).

In dem Rechtsstreit geht es um den Verkauf eines 40-prozentigen Beiersdorf-Aktienpakets der Allianz an die HGV, Tchibo und Troma Alters- und Hinterbliebenen-Stiftung. Damit haben sie nach Ansicht des amerikanischen Investors Peter Schoenfeld mit einer abgesprochenen Aktion die Kontrollmehrheit erreicht und sind zu einem Übernahmeangebot an die freien Aktionäre verpflichtet. Am 25. Juni hatte Schoenfeld Klage gegen die HGV eingereicht und eine Abfindung in Höhe von 130 Euro je Aktie gefordert. Diesen Preis hatte die HGV der Allianz gezahlt.

Sollte die HGV verlieren, müsste die stadteigene Gesellschaft Schadensersatz in zweistelliger Millionenhöhe zahlen, wie es hieß. Einen Teil davon will sie sich dann von Troma erstatten lassen.

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