Bei Überweisung bis 25 DM wird Handy bevorzugt
Studie: Verbraucher finden Zahlung per Handy interessant

Mehr als die Hälfte aller Verbraucher können sich in naher Zukunft vorstellen, die täglichen Einkäufe per Mobiltelefon zu bezahlen. Dies ergab eine Studie des Marktforschungsinstituts Speedfacts Online Research, die am Donnerstag in Frankfurt am Main vorgestellt wurde.

ddp FRANKFURT. 57 Prozent der Befragten gaben an, sich diese Form des Bezahlens vorstellen zu können, unabhängig davon, ob sie selbst derzeit ein Handy besitzen. Unter den befragten Handybesitzern befürworteten 66 Prozent den Einkauf mit dem Handy. Experten schätzen, dass in ein bis zwei Jahren das Bezahlen per Handy flächendeckend möglich sein wird. Ziel der Studie sei es gewesen, mögliche Potenziale für Banken und Telekommunikationsunternehmen abzufragen.

Bei Überweisungen bis 25 DM würden über die Hälfte der Befragten das Handy sogar als bevorzugtes Zahlungsmittel ansehen. Erst bei Beträgen ab 100 DM sinkt der Studie zufolge das Vertrauen der Verbraucher in Überweisungsaufträge per Mobiltelefon. Nur 9,6 Prozent würden Beträge bis 500 DM und nur 4,7 Prozent Beträge über 500 DM per Handy überweisen. Über die Hälfte der Befragten (52,2 Prozent) signalisierte zudem die Bereitschaft, für mobile Bankgeschäfte ein Konto bei ihrem Netzwerkbetreiber statt bei einer Bank zu führen.

Für die Studie wurden 2 000 Menschen telefonisch und 40 000 per Internet befragt. Als repräsentative Schnittmenge liegt den Ergebnissen ein Kreis von 16. 23 Personen zugrunde.

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