Bei zuviel Zusatzeinkommen droht Abzug
Frührentner dürfen nur begrenzt hinzuverdienen

Viele Rentner gehen in ihrem Ruhestand noch einer Beschäftigung nach, entweder weil sie noch etwas hinzuverdienen oder weil sich einfach noch nicht zur Ruhe setzen wollen. Dabei müssen sie aber bestimmte Hinzuverdienstgrenzen beachten, wenn sie nicht einen Teil ihrer Rente verlieren wollen.

ddp/vwd MÜNCHEN. Nach dem 65. Lebensjahr jeder Bezieher einer "normalen" Altersrente in unbegrenzter Höhe hinzuverdienen. Dabei spielt es keine Rolle, ob er seine Rente als Vollrente oder als Teilrente (zu zwei Dritteln, zur Hälfte oder zu einem Drittel) in Anspruch nimmt.

Anders ist dies, wenn jemand vor dem 65. Lebensjahr eine vorgezogene Altersrente bezieht, beispielsweise die Altersrente für langjährig Versicherte, für Schwerbehinderte, wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit, für Frauen oder für langjährig unter Tage beschäftigte Bergleute. Bei einer solchen Rente dürfen die Berechtigten bis zum 65. Lebensjahr nur in einem begrenzten Umfang zur Rente hinzuverdienen. Bei einem höheren Verdienst wird sonst die Rente gekürzt. Auch beim Bezug einer Rente wegen Erwerbsminderung oder Erwerbsunfähigkeit ist der Hinzuverdienst beschränkt. Darauf weist das Rechtsportal Valuenet.de hin.

Der zulässige Hinzuverdienst hängt ab von der Art der Rente, vom jeweils aktuellen Rentenwert und vom Verdienst der letzten Jahre vor Rentenbeginn. Außerdem spielt es eine Rolle, ob jemand die Vollrente oder eine Teilrente in Anspruch nimmt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%