Beige Book der Notenbank
US-Wirtschaft wächst moderat und ohne Inflationsdruck

Die US-Konjunktur ist im Februar trotz steigender Energiepreise und eines weiter angespannten Arbeitsmarktes „moderat“ gewachsen. Wie aus dem so genannten Beige Book, einem Bericht der regionalen Federal Reserve Bank in Philadelphia, am Mittwoch hervorgeht.

vwd/Reuters WASHINGTON. Die US-Konjunktur ist im Februar trotz steigender Energiepreise und eines weiter angespannten Arbeitsmarktes "moderat" gewachsen. Wie aus dem so genannten Beige Book, einem Bericht der regionalen Federal Reserve Bank in Philadelphia, am Mittwoch hervorgeht, ist ein leichtes Abflauen des Lohndrucks festgestellt worden. Der Inflationsdruck habe sich auf Preissteigerungen im Energiebereich beschränkt.

Mit Blick auf die Inflationsentwicklung in den USA sehen Beobachter die Beurteilung des US-Notenbankpräsidenten Alan Greenspan bestätigt, dass die Inflationsgefahren kleiner seien als die Risiken einer Wachstumsabschwächung. Zwar seien in fast allen Regionen steigende Preise im Energiesektor registriert worden, doch gehe von vielen anderen Produkten keine erhöhte Inflationsgefahr aus, heißt es in dem Bericht.

Von der Fed in Washington wurde gleichzeitig mitgeteilt, dass das Volumen der Verbraucherkredite in den USA im Januar gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 16,1 Mrd. $ zugenommen hat. Im Dezember war die Kreditvergabe um 7,1 Mrd. $ gestiegen.

Das Beige Book dient dem Offenmarktausschuss (FOMC) der Federal Reserve als Entscheidungsgrundlage für seine weitere Geldpolitik und reflektiert zwischen Mitte Januar und dem 26. Februar erhobene Informationen.

US-Notenbankpräsident Alan Greenspan forderte die Banken in den USA auf, ihre Kredite an Kunden mit guter Bonität nicht zu kürzen. Angesichts der schwächeren Konjunktur seien die größere Vorsicht der Banken und die strengeren Kreditkonditionen jedoch nicht überraschend, sagte Greenspan einem Redetext zufolge in Washington. Zur Zinspolitik der Notenbank äußerte er sich nicht.

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