Beilegung eines Streits: Thüga erwartet millionenschweren Sonderertrag

Beilegung eines Streits
Thüga erwartet millionenschweren Sonderertrag

Die zum Eon-Konzern gehörende Münchener Versorger-Holding Thüga AG kann 2003 nach der Beilegung eines Streits im Zusammenhang mit Privatisierungen in Ostdeutschland einen millionenschweren Sonderertrag verbuchen.

Reuters MÜNCHEN. Dieser Effekt alleine werde das Ergebnis vor Steuern 2003 um etwa 57 Mill. ? erhöhen, teilte Thüga am Freitag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Neben Sondererträgen aus dem Beteiligungsergebnis sorgten hierfür die Auflösung von Rückstellungen, die im Zuge eines zum Teil gerichtlich geführten Streits mit der Treuhand-Nachfolgerin Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben gebildet worden seien. Hierbei sei es um Kaufverträge im Zusammenhang mit der Privatisierung von ostdeutschem Gasvermögen gegangen. "Diese Meinungsverschiedenheiten wurden beigelegt", hieß es.

Die Thüga hält rund 130 Minderheitsbeteiligungen an kommunalen Energieversorgern und nützt damit Größen- und Synergievorteile aus. 2002 hatte Thüga vor allem auf Grund von Anteilsveräußerungen den Überschuss auf 645,1 (Vorjahr 146,4) Mill. ? gesteigert.

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