Beispiel Telekom
Börsen-ABC: Leerverkauf

ddp BERLIN. In den vergangenen Tagen wurde im Zusammenhang mit der T-Aktie immer wieder von "Leerverkäufen" gesprochen. Die Grundidee von Leerverkäufen ist, auf sinkende Aktienkurse zu spekulieren. Der Anleger verkauft Aktien, die er zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht besitzt. Er rechnet damit, die Papiere später zu einem niedrigeren Kurs kaufen zu können. Die Kursdifferenz zwischen Verkaufs- und Kaufkurs ist der Gewinn des Leerverkäufers. Leerverkäufe sind hoch spekulativ und sollten daher nur von erfahrenen und sehr risikofreudigen Anlegern getätigt werden.

Dass Leerverkäufe schief gehen können, zeigt ebenfalls das Beispiel Telekom: In der vergangenen Woche spekulierten Anleger darauf, dass Großaktionäre wie die finnische Sonera im September nach Ablauf der Haltefristen ihre Telekom-Anteile auf den Markt werfen würden und verkauften T-Aktien deshalb "leer". Der Kurs der Deutschen Telekom sank daraufhin auf ein neues Jahrestief. Am Freitag sah die Welt der Leerverkäufer plötzlich wieder ganz anders aus: Das Papier erlebte überraschend einen neuen Höhenflug und legte um mehr als neun Prozent zu.

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