Beitragseinnahmen sinken: Gerster erwartet Belebung des Arbeitsmarktes erst 2004

Beitragseinnahmen sinken
Gerster erwartet Belebung des Arbeitsmarktes erst 2004

Die Bundesanstalt für Arbeit wird nach Einschätzung ihres Vorstandsvorsitzenden Florian Gerster in diesem Jahr wahrscheinlich doch nicht ohne Bundeszuschuss auskommen.

dpa/rtr NÜRNBERG. "Die Wahrscheinlichkeit, dass wir einen Bundeszuschuss brauchen, wächst", sagte Gerster am Donnerstag in Nürnberg. Es sei aber noch zu früh für Angaben über die genaue Höhe. "Da brauchen wir noch ein bisschen Zeit", fügte er hinzu.

Als Grund nannte Gerster die weiterhin sinkenden Beitragseinnahmen in Folge der hohen Arbeitslosigkeit. Nach seiner Ansicht ist auch die Bundesanstalts-Prognose von 4,1 Millionen Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt 2003 nicht mehr haltbar. Als Folge des nach unten korrigierten Wachstums werde die Zahl höher liegen.

Gerster erwartet Belebung des Arbeitsmarktes erst 2004

Der Chef der Bundesanstalt für Arbeit, Florian Gerster, hat sich skeptisch zu den Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt in diesem Jahr geäußert. Gerster sagte am Donnerstag bei der Vorstellung der Arbeitsmarktdaten für März in Nürnberg, vor dem nächsten Jahr sei eine echte Belebung auf dem Arbeitsmarkt nicht zu erwarten. Er hoffe aber, dass im zweiten Halbjahr 2003 eine Stagnation der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit eintrete.

Die Behörde hatte zuvor mitgeteilt, dass die Zahl der Arbeitslosen im März 4,608 Millionen nach 4,706 Millionen im Februar betragen hat.

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