Belebung des Chemiegeschäfts in zweiter Jahreshälfte erwartet
Degussa spürt Konjunkturflaute

dpa DÜSSELDORF. Der Spezialchemiekonzern Degussa hat die Konjunkturflaute in den USA und Europa im ersten Quartal 2001 deutlich zu spüren bekommen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 % auf 265 Mill. Euro, teilte die Degussa AG (Düsseldorf) am Donnerstag mit. Der Konzernumsatz ohne Edelmetallhandel erhöhte sich in den ersten drei Monaten um 15 % auf 4,4 Mrd. Euro (10,8 Mrd. DM).

Die weltweite Schwächung des Wirtschaftswachstums werde auch noch im zweitern Quartal spürbar sein. Für die zweite Jahreshälfte erwartet der Konzern dagegen eine konjunkturelle Erholung und eine Belebung des Chemisgeschäfts. Auch bei den Rohstoffkosten werde eine "Entlastung im Jahresverlauf" erwartet.

Im Kerngeschäft erwartet Degussa "einen spürbaren Anstieg bei Umsatz und Ebitda". Allerdings werden im Nicht-Kerngeschäft Umsatz und Ebitda hinter den Vorjahreswerten zurückbleiben. Insgesamt soll das Betriebsergebnis das Niveau des Vorjahres erreichen; das Ebitda sollte sich 2001 im Vergleich zum Jahr 2000 verbessern.

Angesichts der Ergebnisentwicklung sollen die Maßnahmen zur Kostenreduzierung bei den Geschäfts- und Servicebereichen weiter vorangetrieben werden.

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