Belegschaft wird reduziert
Tokioter Börse will in drei Jahren selbst an die Börse gehen

Die Tokioter Börse will angesichts des wachsenden Wettbewerbs im weltweiten Aktienhandel dem Vorbild internationaler Konkurrenten folgen und in drei Jahren selbst an die Börse gehen.

rtr TOKIO. Ab April 2005 sollen die Aktien der Tokyo Stock Exchange (TSE) notiert werden, wie die Betreiber am Dienstag in Tokio mitteilten.

In Europa waren die wichtigsten Handelsplätze bereits im vergangenen Jahr an den Kapitalmarkt gegangen. Nach der Deutschen Börse brachten auch die Gemeinschaftsbörse Euronext und die London Stock Exchange als größte europäische Börse ihre Aktien an die Börse. Auch die OM Gruppe, der die Börse in Stockholm gehört, sowie die Australian Stock Exchange und die Singapore Exchange sind bereits gelistet.

In diesem Jahr will die US-Technologiebörse Nasdaq als erster Handelsplatz in den USA diesem Beispiel folgen. In Japan hatte bereits die Osaka Securities Exchange (OSE) für März 2004 ihren Börsengang angekündigt.

Die Tokioter Börse wickelt rund 90 % des gesamten Aktienhandels in Japan ab. Der Marktwert der TSE beläuft sich derzeit auf 11,5 Mrd. Yen (rund 100 Mill. ?). Bis März 2005 will die Börsengesellschaft einen operativen Gruppen-Gewinn von jährlich 4,8 Mrd. Yen erzielen und die Belegschaft in diesem Zeitraum um 100 auf 730 Stellen reduzieren. Für das laufende Jahr erwartet die TSE einen operativen Verlust von 100 Mill. Yen.

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