Belgier von Tour ausgeschlossen
Erster Dopingfall der Tour

Jetzt ist es also doch soweit. Nach zahlreichen Doping-Verdachtsmomenten bei verschiedenen Fahrern wurde nun der Belgier Christophe Brandt überführt. Die Tour-Leitung zog darauf hin strenge Konsequenzen.

GUERET. Der erste Dopingfall der 91. Tour de France ist bestätigt. Die Teamleitung des belgischen Rennstalls Lotto-Domo gab am Dienstag nach der neunten Etappe in Gueret bekannt, dass auch die B-Probe von Christophe Brandt ein positives Resultat gebracht habe.

Dem 27-jährigen Belgier war in einer Dopingprobe vom 5. Juni die verbotene Einnahme der schmerzstillenden Substanz Methadon nachgewiesen worden. Die am vergangenen Samstag darüber informierte Teamleitung hatte den Belgier daraufhin sofort aus dem Rennen genommen.

"Wir haben Tests gemacht, Powerriegel und Nahrungsergänzungsmittel kontrolliert, aber keine Spuren von Methadon gefungen", sagte Teamdirektor Claude Criquielion: "Wir vertrauen Christophe. Aber jetzt liegt es an ihm, Erklärungen zu finden."

Lotto-Manager Patrick Sercu schloss eine Trennung nicht aus: "Ich will erst die Reaktion von Christophe Brandt hören. Dann werden wir uns an einen Tisch setzen und entscheiden, ob die Zusammenarbeit weiter geht oder der Vertrag gelöst wird."

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