Belohnung ausgesetzt
Tausende gaben Internet-Tipps für Suche nach Bin Laden

Tausende Tipps für die Suche nach dem mutmaßlichen Terroristen Osama Bin Laden sind per E-Mail beim deutschen Multimillionär Kim Schmitz eingegangen. Er werde alle Hinweise an die US-Bundespolizei FBI weiterleiten, sagte der 27-Jährige Reuters am Freitag in Frankfurt.

Reuters FRANKFURT. Die Internet-Nutzer reagierten damit weltweit auf eine E-Mail des Ex-Computer-Hackers vom Vortag. Darin hatte er auf seine Website verwiesen, auf der er bis zu zehn Mill. Dollar Belohnung für Hinweise aussetzte, die zur Ergreifung Bin Ladens führen. Die US-Regierung wirft dem Moslemextremisten vor, die Terroranschläge auf die USA am Dienstag organisiert zu haben. Bin Laden wies die Anschuldigungen zurück.

Schmitz sagte, in den vergangenen 24 Stunden hätten mehr als 1,5 Mill. Menschen seine Website besucht. Im gleichen Zeitraum habe er rund 10 000 E-Mails aus aller Welt erhalten. Ein Absender riet, in der afghanischen Stadt Kandahar zu suchen. Dort besuchte Bin Laden mindestens einmal im Monat seine Frau und Tochter. Schmitz sagte, er könne nicht sagen, ob die Hinweise stimmten.

Schmitz, dessen Vermögen auf 200 Mill. $ beziffert wird, stand Medienberichten zufolge 1998 als Computer-Hacker vor Gericht und hat seitdem ein Vermögen mit Sicherheitssystemen für Datennetze verdient. Zuletzt hatte Schmitz Schlagzeilen gemacht, als er vor einigen Monaten den angeschlagenen Internet-Händler Letsbuyit.com übernehmen wollte.

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