Benachbartes Gymnasium schwer beschädigt
Millionenschaden bei Baukran-Unfall mit zwei Toten

Bei einem schweren Unfall auf einer Großbaustelle in Düsseldorf mit zwei Toten und drei Verletzten ist ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Zwei Baukräne waren in die Tiefe gestürzt.

HB/dpa DÜSSELDORF. Die Leiche eines 29-jährigen Bauarbeiters sei am Mittwoch unter Betonplatten in der mehrere Stockwerke tiefen Baugrube geborgen worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittler forschen nun nach der Ursache für den Unfall.

Ein 39-jähriger Arbeiter starb in der Nacht zum Mittwoch in einer Klinik. Drei weitere erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Das Betonfundament eines 60 Meter hohen Krans war an der Königsallee am Dienstagabend weggesackt, der Koloss stürzte in die Tiefe und riss einen zweiten Kran mit sich. Eine Hauptverkehrsader und eine Straßenbahnroute waren am Mittwoch weiter gesperrt. Es kam erneut zu Verkehrsstörungen.

Mehrere Bauarbeiter standen nach dem Unfall unter Schock und weinten. Fassungslos starrten sie in die große, von Krantrümmern übersäte Baugrube, in der derzeit ein Luxus-Hotel entsteht. Ein im Bau befindliches Geschoss einer Kellerdecke wurde eingerissen. Ein benachbartes Gymnasium wurde schwer beschädigt. Die Schüler hatten am Mittwoch schulfrei. Ein Arbeiter, der auf dem Gebäude stand, sagte: "Wir haben die Kräne fallen sehen und sind gelaufen wie die Hasen". Noch in der Nacht hatten Feuerwehr und Technisches Hilfswerk ein Baugerüst gesichert, das umzustürzen drohte.

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