Benachteiligung von kleinen EU-Staaten bei Zusammenschlüssen
SEB und FöreningsSparbanken brechen Fusion ab

Eine Genehmigung durch die Europäische Kommission würde zu umfangreiche Zugeständnisse bedeuten. Der Nutzen einer Fusion ginge dadurch verloren.

vwd STOCKHOLM. Skandinaviska Enskilda Banken (SEB), Stockholm, und FöreningsSparbanken haben ihre Fusion abgebrochen. Die Entscheidung sei einstimmig gefallen, teilte die SEB am Mittwoch mit. Die Genehmigung durch die Europäische Kommission würde derart umfangreiche Zugeständnisse nach sich ziehen, dass der Nutzen der Fusion - etwa durch Synergieeffekte - verloren ginge, hieß es weiter. Unter anderem habe die Kommission gefordert, eine "beträchtliche Anzahl" an Niederlassungen abzugeben. Die Institute monierten, dass kleine EU-Mitgliedsstaaten mit der EU-Entscheidung nicht die gleichen Möglichkeiten hätten, um effektive Einheiten zusammenzuschließen, wie dies große europäische Länder hätten.

In einer Stellungnahme habe die Europäische Kommission darauf verwiesen, dass bei einer Fusion nicht einmal Nordea plc, Stockholm und Svenska Handelsbanken AB, Stockholm, konkurrenzfähig seien, teilte SEB mit.

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