Benzin
Paris droht Ölkonzernen mit scharfen Spritpreiskontrollen

afp PARIS. Die französische Regierung hat den Ölkonzernen angesicht steigender Preise an den Zapfsäulen mit scharfen Kontrollen gedroht. Die Kartell- und Verbraucherschutzbehörden wurden am Montag vom Pariser Finanzministerium angewiesen, die Preisfindung genau unter die Lupe zu nehmen und gegebenenfalls einzuschreiten. Die europaweit stark gestiegenen Benzin- und Dieselpreise haben auch in Frankreich Unmut unter den Autofahrern ausgelöst.

Die französische Kartellbehörde war bereits nach einer ersten Teuerungswelle im Frühjahr mit einer Untersuchung der Treibstoffpreise beauftragt worden. Die Behörden hatten damals jedoch keine unerlaubten Absprachen oder außergewöhnlichen Gewinnspannen feststellen können. Steigende oder sinkende Großmarktpreise für Benzin und Diesel würden in weniger als einem Monat an die Tankstellen weitergegeben, ermittelten die Behörden. In Frankreich kostet ein Liter bleifreies Superbenzin mit 95 Oktan an den preiswertesten Tankstellen derzeit 6,95 FF (2,07 DM), an Autobahntankstellen kostet der Liter bis zu 1 FF (30 Pfennig) mehr.

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