Beobachter rechnen mit stagnierender Industrieproduktion in der Euro-Zone
Weltwirtschaft: Neue Hoffnung in Japan

Der Konsum in den USA zieht an: Im April ist der Einzelhandelsumsatz nach Angaben des US-Handelsministeriums um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen.

DÜSSELDORF. Analysten hatten nur mit einem Plus von 0,7 Prozent gerechnet. Stärker gestiegen als erwartet sind allerdings auch die Importpreise. Sie legten im April im Vergleich zum Vormonat um 1,4 Prozent zu. Die Erzeugerpreise dagegen gingen überraschend um 0,2 Prozent zurück. Mit Spannung erwarten die Märkte in dieser Woche die aktuellen Zahlen des Philly-Fed-Index und des Konsumklimas der Universität Michigan.

Am Freitag wird sich zeigen, ob der schwache deutsche Wert für die Industrieproduktion im März ein europäischer Einzelfall war. Beobachter rechnen für die Industrieproduktion der Euro-Zone mit einer Stagnation gegenüber dem Vormonat und einem Minus von etwa 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

In Japan keimen mal wieder leise Hoffnungen auf eine Konjunkturerholung. Der Index der Frühindikatoren hat sich im März um 25,5 Punkte auf 80 Punkte verbessert. Bereits in den vergangenen beiden Monaten hatte der Index über der kritischen Marke von 50 Punkten gelegen, die auf einen konjunkturellen Wendepunkt hindeutet. Die Regierung erwartet nun auch für den April einen Wert oberhalb dieser Grenze.

Quelle: Wirtschaftswoche

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