Beratungen in Brüssel
EU-Kommission fordert Kontrollplan für Lebensmittelvertrieb

Als Konsequenz aus dem Nitrofen-Skandal strebt die EU-Kommission einen einheitlichen Kontrollplan für den Lebensmittelvertrieb an.

dpa BERLIN. Dabei gehe es um die Kontrolle der Vertriebswege von der Quelle bis zum Verbraucher. Vor allem in Ländern mit föderalen Strukturen wie Deutschland, Spanien und Österreich seien Kontrollen sonst schwer zu organisieren, sagte die Sprecherin von EU-Verbraucherkommissar David Byrne, Beate Gminder, am Dienstag. "Alle Ebenen müssen gezwungen werden zusammenzuarbeiten."

Gminder verteidigte auch den angedrohten Vermarktungsstopp für deutsche Bioprodukte. In der vergangenen Woche hätten sich die Informationen aus Deutschland widersprochen. "Nitrofen ist eine äußerst gefährliche Substanz, die darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen", sagte Gminder.

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