Bereits 14 Todesfälle
Ontario: 7 000 Menschen wegen SARS unter Quarantäne

Die Provinz Ontario ist am schwersten von der Ausweitung des Schweren Akuten Atemwegssyndroms (SARS) in Kanada betroffen. 259 von 300 landesweit gemeldeten Infektionsfällen fallen auf diese Provinz.

Reuters TORONTO. In der kanadischen Provinz Ontario befinden sich wegen der gefährlichen Lungenkrankheit SARS inzwischen rund 7 000 Menschen unter Quarantäne.

Die Provinz Ontario ist am schwersten von der Ausweitung des Schweren Akuten Atemwegssyndroms (SARS) in Kanada betroffen. Von den 300 landesweit gemeldeten Infektionsfällen entfallen bisher 259 allein auf die bevölkerungsreichste Provinz des Landes. Auch die 14 Todesfälle haben sich alle in Ontario ereignet.

Besonders von den Folgen von SARS betroffen ist die Tourismus-Branche. Hotelbedienstete in der Metropole Toronto sagten, die Auswirkung auf die Besucherzahlen sei schlimmer als nach den Terror-Anschlägen vom 11. September in den USA.

Nach WHO-Zahlen hat sich SARS ausgehend von China auf inzwischen 25 Länder ausgeweitet. Mindestens 209 Personen sind danach an den Folgen von SARS gestorben. Kanada ist bisher das einzige Land außerhalb Asiens mit Todesfällen durch SARS.

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