Bereits 16 000 der angekündigten 18 000 Stellen abgebaut
Royal Bank of Scotland steigert Gewinn deutlich

Die zweitgrößte britische Bank, die Royal Bank of Scotland Plc, hat im ersten Halbjahr 2001 ihr Ergebnis deutlich gesteigert. Der Gewinn vor Steuern, Goodwill und Kosten auf Pro-Forma-Basis sei um 37 % auf 2,751 Mrd. Pfund (8,66 Mrd. DM) gestiegen, teilte die Bank am Dienstag in London mit.

Reuters LONDON. Auch für die kommenden Monate erwarte das Unternehmen eine Fortsetzung des guten Geschäfts sowie attraktive Margen, hieß es.

Die Provisionserlöse der Bank haben sich den Angaben zufolge im Berichtszeitraum um 19 % auf 369 Mill. Pfund erhöht. Dabei eingeschlossen seien Kosten für unsichere Kredite in Höhe von 83 Mill. Pfund und Abschreibungen auf Investments, die auf 24 Mill. gesunken seien. Die Kreditqualität sei in absoluten Zahlen sehr stark geblieben.

Zudem hieß es, durch den Kauf des Finanzinstituts Nat-West im vergangenen Jahr habe man im ersten Halbjahr 2001 einen zusätzlichen Umsatz von 302 Mill. Pfund und ein Gewinn von 106 Mill. Pfund generiert. Das war mehr als ursprünglich für den Zeitraum erwartet. Bis Ende Juni wurden Kosten in Höhe von 875 Mill. Pfund eingespart. Die Bank teilte darüber hinaus mit, bereits 16 000 der im März angekündigte 18 000 Arbeitsplätze abgebaut zu haben.

Die Zwischendividende wurde um 16 % auf 11 Pence je Aktie erhöht. Bereits im vergangenem Monat hatte die Bank vorläufige Zahlen veröffentlicht und zudem bekanntgegeben, die Einzelhandels-Sparte von Mellon Financial Corp in den USA für 2,1 Mrd. $ kaufen zu wollen.

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