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Bereits 50 Leptospirose-Tote im Nordosten Brasiliens

Die Zahl der Leptospirose-Tote im Nordosten Brasiliens steigt rapide: Die Ansteckungskrankheit hat bereits mindestens 50 Menschenleben gefordert.

dpa RIO DE JANEIRO. Wie die Nachrichtenagentur "Brasil" am Freitag unter Berufung auf die regionalen Gesundheits-Behörden berichtete, erhöhte sich allein im Staat Pernambuco die Zahl der Todesopfer innerhalb von 48 Stunden von 15 auf 46. In den Staaten Pernambuco und Alagoas seien rund 300 weitere Ansteckungsfälle registriert worden, hieß es.

"Die Krankheit weitet sich gegenwärtig so schnell aus, dass die Zahl der Opfer wahrscheinlich in den nächsten Tagen deutlich ansteigen wird", meinte die Leiterin des für Epidemien zuständigen Büros im Gesundheitssekretariat Pernambucos in der Provinzhauptstadt Recife, Zuleide Wanderley. Zur Bekämpfung der zumeist mit Gelbsucht einhergehenden und von Rattenurin übertragenen Infektionskrankheit wollen die Behörden nach eigenen Angaben eine verstärkte Nagetier- Kontrolle durchführen. Die Behörden führen die Epidemie in erster Linie auf die schweren Unwetter und Überschwemmungen von Anfang August zurück, bei denen 59 Menschen getötet und rund 130 000 obdachlos geworden waren.

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