Bereits die Voransicht aktiviert den Wurm
Internetwurm infiziert weltweit Computer

Nach Angaben von Sicherheitsexperten vom Dienstag schmuggelt der Wurm "BadTrans.B" ein Programm ein, dass die Tastenbewegungen aufzeichnet und es so Hackern ermöglicht, die persönlichen Kennwörter auszuspionieren.

dpa HAMBURG/WASHINGTON. Der Computerwurm verbreitet sich über das E-Mail-Programm Outlook von Microsoft, indem es sich an ungelesene Mails anhängt und sie verschickt.

"Er nistet sich unter verschiedenen Namen im System ein", sagte der Virus-Experte Christoph Fischer von der Universität Karlsruhe am Dienstag. Auch die Betreffzeile der infizierten Mails variiert. Die Anhänge können Endungen wie ".doc", ".pics" oder ".news" haben.

Der Virus ist schwer zu entdecken, weil es viele verschiedene Betreffzeilen gibt und die infizierten Mails oft als Antwortschreiben mit dem Betreffvermerk "Re:" erscheinen. Im Text erscheint nach Angaben von McAfee meist der Hinweis: "Take a look to the attachment" (Anhang beachten).

Besonders gefährlich ist, dass der Nutzer nicht unbedingt die angehängten Dateien öffnen müssen. Bereits die Voransicht und das Lesen der befallenen E-Mail aktivieren den Wurm. Der E-Mail- Filterdienst Message Labs hat nach eigenen Angaben Tausende Kopien des Wurms aufgespürt. In über 60 Ländern, darunter Deutschland, sei der Wurm aufgetaucht.

Die wichtigsten Anti-Virus-Hersteller (u.a. McAfee )haben eine aktualisierte Version (Update) ihrer Sicherheitssoftware ins Internet gestellt, die vor einem Angriff durch den Wurm schützt.

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