Bereits Dienstag wurde eine Finanzspritze widerrufen
Bei Metabox zieht sich die zweite Investorengruppe zurück

Eine zweite Investorengruppe hat dem angeschlagenen Multimedia-Unternehmen Metabox eine Absage erteilt. Die Gruppe hat Metabox mitgeteilt, an einem Investment unter den gegebenen Bedingungen nicht interessiert zu sein.

rtr FRANKFURT. Eine zweite Investorengruppe hat dem angeschlagenen Multimedia-Unternehmen Metabox eine Absage erteilt. Die Gruppe habe Metabox mitgeteilt, an einem Investment unter den gegebenen Bedingungen nicht interessiert zu sein, teilte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Über alternative Finanzierungsmöglichkeiten, unter anderem von Aktionärsseite, seien die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen. Das Vorstandsmitglied Peter White habe am Donnerstag zudem sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt, teilte Metabox ohne Angabe von Gründen weiter mit.

Bereits am Dienstag hatte Metabox mitgeteilt, die Investorengruppe, die bei der jüngsten Kapitalerhöhung die bereitgestellten Aktien gezeichnet habe, wolle die zugesagte Bareinlage von einer Mill. ? nun doch nicht leisten. Die Gruppe habe die entsprechenden Vereinbarungen gekündigt. Der vorläufige Insolvenzverwalter bestreite aber die Möglichkeit der Vertragsauflösung und werde den Anspruch auf Zahlung gerichtlich geltend machen, hatte es geheißen.

Der Hersteller von Set-Top-Boxen für einen Internet-Zugang per Fernseher hatte Ende Mai die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Für die zur Fortführung der Geschäfte dringend benötigte Bareinlage waren Ende Juli eine Mill. Aktien zu je einem Euro bereitgestellt worden.

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