Bereits Eckpunkte vereinbart
Universal arbeitet an Cargolifter-Übernahme

Das US-Logistikunternehmen Universal Express hat nach Cargolifter-Angaben inzwischen Eckpunkte für eine Übernahme des insolventen deutschen Luftschiffbauers vereinbart. Eine Option sehe dabei eine Übernahme teils per Aktientausch vor.

Reuters BERLIN. Das Kaufpaket sei an öffentliche Fördergelder und Nutzungsrechte für ein Logistikfrachtzentrum und den Luftschiffbau am Standort Brand bei Berlin geknüpft, zitierte die "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe) den Cargolifter-Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning weiter. Darüber verhandele der US-Konzern derzeit mit dem Land Brandenburg und dem Bund.

Eine Option bei den Kaufüberlegungen sehe vor, die Übernahme teils per Aktientausch zu bezahlen, berichtete die Zeitung. Sollten die Cargolifter-Gläubiger mit Forderungen von mehr als 100 Millionen Euro einem Verzicht zustimmen, bestünde die Möglichkeit, Cargolifter als Beteiligungsgesellschaft von Universal Express zu erhalten. Zu dem in der Branche genannten angeblichen Kaufpreis von 87,3 Millionen Dollar habe sich Mönning nicht äußern wollen, hieß es.

Mönning hatte bereits im Dezember erklärt, Universal habe Interesse an Cargolifter und ein Vorvertrag sei bereits unterzeichnet. Sollte es zu einer Auffanglösung mit Universal Express kommen, sei der Cargolifter-Standort in Brand nahe Berlin gerettet, nicht aber die börsennotierte Aktiengesellschaft, hatte Mönning damals gesagt.

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