Bereits jetzt flüge von Deutschland
Hamburger Firma soll Kosovo-Fluggesellschaft betreiben

Die deutsche Fluggesellschaft Hamburg International hat bei einer internationalen Ausschreibung die Lizenz für die Gründung der ersten Kosovo-Airline gewonnen.

HB/dpa PRISTINA/HAMBURG. Das gaben die UN-Mission im Kosovo UNMIK und die provisorische Kosovo-Regierung am Mittwoch in Pristina gemeinsam bekannt. An der Ausschreibung hatten sich neben der Hamburger Firma, auch die serbische JAT-Airways, die slowenische Adria-Airways und ein Konsortium von örtlichen Reisebüros des Kosovo beteiligt.

Die Aufgabe der neuen Firma sei die Verbesserung des Luftverkehrs für die Menschen im Kosovo und der ganzen Region, hieß es in Pristina. In der von der UN verwalteten südserbischen Provinz gibt es nur den Flughafen von Pristina, den im vergangenen Jahr etwa eine Million Passagiere benutzt haben.

Hamburg International fliegt bereits seit zwei Jahren täglich von Deutschland nach Pristina. "Wir hoffen, dass wir nun auch andere Märkte wie die Schweiz, Benelux und Skandinavien entwickeln können", sagte ein Sprecher des Unternehmens. Es werde jedoch noch bis zu zwölf Monate dauern, die neuen Verbindungen einzurichten. Hamburg International fliegt vier Boeing-Flugzeuge für andere Veranstalter und beschäftigt 160 Mitarbeiter.

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