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Bereits sechs Leichen aus der „Kursk“ geborgen

Aus dem im Schwimmdock bei Murmansk liegenden Wrack des russischen Atom-U-Boots "Kursk" sind bereits sechs Leichen der verunglückten Besatzung geborgen worden.

dpa MOSKAU. Das teilte Generalstaatsanwalt Wladimir Ustinow am Freitag im Marinehafen Rosljakowo mit, wie die Agentur Interfax berichtete. Die Überreste der Besatzungsmitglieder seien alle in der neunten Sektion im Heck des Boots gefunden worden.

Die im Vorjahr mit 118 Mann Besatzung verunglückte "Kursk" war vor knapp drei Wochen vom Grund der Barentssee gehoben und in das Schwimmdock bei Murmansk gebracht worden. Bereits im vergangenen Herbst waren zwölf tote Besatzungsmitglieder aus dem Boot, das durch mehrere internen Explosionen zerstört worden war, geborgen worden. Aus einem bei ihnen gefundenen Abschiedsbrief ging hervor, dass nach den Explosionen mindestens 23 Seeleute in das Heck des Boots geflüchtet waren. Sie wollten dort das Boot über die Notausstiegluke verlassen, die jedoch verklemmt war.

Spezialisten bereiteten unterdessen den Einsteig in die sechste Sektion der "Kursk" vor, in der sich die Reaktoren befinden. Bisherige Messungen haben ergeben, dass die Strahlungswerte im "grünen Bereich" liegen.

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