Bereits zahlreiche Vögel verendet: Autofrachter "Tricolor“ zerbricht

Bereits zahlreiche Vögel verendet
Autofrachter "Tricolor“ zerbricht

Das Wrack des im Ärmelkanal gesunkenen Autofrachters "Tricolor" ist nach belgischen Medienberichten schwerer beschädigt als bisher angenommen. Taucher der Bergungsfirma Smit hätten einen langen Riss an der Unterseite des Rumpfes entdeckt, berichtete die flämische Zeitung "Gazet van Antwerpen" am Freitag.

HB/dpa ANTWERPEN. Dadurch sei der Schiffskörper bei unruhiger See am Donnerstag eingeknickt. Der norwegische Eigner Wilhelmsen Wallenius habe es deshalb aufgegeben, das Schiff mit fast 2 900 Neuwagen an Bord nach der geplanten Bergung wieder seetüchtig zu machen. "So ein beschädigtes Schiff ist nicht geeignet, in der starken Strömung des Ärmelkanals den Stürmen zu trotzen", sagte ein Sprecher des Bergungsunternehmens. Darum gebe die Konstruktion allmählich nach.

Der Riss sei auch der Grund für den großen Ölverlust des Schiffes, der in den vergangenen Wochen ein Vogelsterben an der Nordseeküste verursacht hatte. Die "Tricolor" war Mitte Dezember nach dem Zusammenstoß mit einem anderen Frachter in einer stark genutzten Fahrrinne rund 30 Kilometer vor dem französischen Hafen Dünkirchen gesunken. Sie liegt in 30 Meter tiefem Wasser auf der Backbord-Seite und ragt bei Ebbe knapp über die Meeresoberfläche hinaus.

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