Bereits zweimal verschoben
DFG verschiebt Stammzellen-Entscheidung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ihre Entscheidung über Anträge zur Forschung mit importierten embryonalen Stammzellen auf Bitte des Bundestags auf den 31. Januar verschoben. Das teilte die DFG am Freitag in Bonn mit.

afp BERLIN. Der Bonner Wissenschaftler Oliver Brüstle hatte einen Förderantrag gestellt, über den jetzt nach der für den 30. Januar geplanten Entscheidung des Bundestages über den Stammzellenimport entschieden werden soll.

Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hatte sich nach Angaben der DFG am 14. November mit einem Brief an die Forschungsgemeinschaft gewandt und darum gebeten, vor einer Entscheidung noch dem Bundestag Gelegenheit zu einer Debatte zu geben. Die Entscheidung über eine Förderung des Projektes war bereits zweimal verschoben worden. Die DFG erklärte, sie habe schon bei der Vorstellung ihrer Empfehlungen zur Forschung mit embryonalen Stammzellen am 3. Mai dieses Jahres betont, dass eine umfassende gesellschaftliche Debatte zu diesem Thema stattfinden solle. Daher sei sie der Bitte des Bundestages gefolgt.

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