Bereitschaft erklärt
Nato will Soldaten nach Mazedonien entsenden

Mehrere tausend Soldaten sollen dabei helfen, die albanischen Rebellen zu entwaffnen.

afp BRÜSSEL/PARIS. Die NATO will mehrere tausend Soldaten zur Überwachung der Entwaffnung der Albanerrebellen nach Mazedonien entsenden. Bedingung sei aber, dass die mazedonischen Behörden zuvor ein Abkommen mit den Rebellen über die Entwaffnung schließen, teilte ein NATO-Vertreter am Mittwoch nach der Sitzung des Ständigen NATO-Rates in Brüssel mit. Nach Angaben von Diplomaten in Paris ist die Allianz zur Entsendung von 3000 Soldaten nach Mazedonien bereit, die neu entsandt und nicht von den bereits im Kosovo stationierten NATO-Truppen abgezogen werden sollen.

Diese Einheit, die vor allem aus europäischen Soldaten zusammengesetzt ist, soll im Norden des Landes die Grenze zum Kosovo sichern und bei der möglichen freiwilligen Entwaffnung der Albanerrebellen helfen, wie es in Paris weiter hieß. Sie soll demnach voraussichtlich ab Anfang Juli und nur kurze Zeit eingesetzt werden. "Diese Einheit wird dort nicht kämpfen", hieß es weiter. Die NATO-Staaten hätten ihr Einverständnis gegeben. "Man darf nicht warten."

Die 3000 NATO-Soldaten sollen den Angaben zufolge vor allem um die nordmazedonischen Städte Kumanovo und Tetovo stationiert werden, wo sich Regierungstruppen und Rebellen seit Februar Gefechte liefern. Im benachbarten Kosovo sind bereits 44.000 NATO-Soldaten stationiert.

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