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Berentzen-Gruppe auf dem Weg in die Gewinnzone

Deutschlands größter Spirituosenhersteller, die Berentzen-Gruppe, ist nach Verlusten im ersten Quartal auf dem Weg zurück in die Gewinnzone. Ein Betriebsergebnis von 2,7 Mill. DM im zweiten Quartal habe die Verluste der ersten drei Monate nahezu ausgeglichen, teilte Berentzen am Dienstag mit.

dpa-afx HASELÜNNE. Das Unternehmen aus Haselünne (Kreis Emsland) gab das Minus beim Betriebsergebnis für die erste Jahreshälfte mit 115 000 DM an. Im vergangenen Jahr hätten die Verluste in diesem Zeitraum noch bei 522 000 DM gelegen. Der Halbjahresfehlbetrag nach Steuern habe in der Gruppe bei 1,2 Mill. DM gelegen, nach 3 Mill. DM im vergangenen Jahr.

Im vergangenen Jahr hatte die Gruppe, die in Deutschland und Tschechien rund 700 Mitarbeiter beschäftigt, einen Umsatz (ohne Branntweinsteuer) von 397 Mill. DM (1999: 482 Mill. DM) erwirtschaftet und einen Jahresüberschuss in Höhe von 5,1 Mill. DM (1999: 3,8 Mill. DM) erzielt. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres sei der Umsatz ohne Branntweinsteuer mit 198,4 Mill. DM nahezu konstant geblieben.

Erstmals Plus mit alkoholfreien Getränken

Das lange Zeit Verluste bringende Geschäft mit alkoholfreien Getränken habe im ersten Halbjahr erstmals ein Plus gebracht, teilte Berentzen mit. Nach Verlusten von 672 000 DM in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres habe sich das Betriebsergebnis zum 30. Juni dieses Jahres mit 451 000 DM erstmals ins Plus gedreht.

Während bei den Spirituosen wegen einer strafferen Marken- und Preisausrichtung der Ausstoß abgenommen, der Gewinn dafür aber zugenommen habe, sei die Verbesserung bei den alkoholfreien Getränken auch durch eine Volumensteigerung erreicht worden. Mit 773 000 Hektolitern seien in der ersten Jahreshälfte rund 250 000 Hektoliter mehr abgesetzt worden als ein Jahr zuvor.

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