Bergung der Leichen durch Trümmerteile behindert
Taucher setzen Arbeiten in vierter Kammer der "Kursk" fort

afp SEWEROMORSK. Russische Taucher haben am Montag ihre schwierige Arbeit in der vierten Kammer des gesunkenen Atom-U-Boots "Kursk" fortgesetzt. Wie das Kommando der russischen Nordmeerflotte bekanntgab, hofften sie, dort zehn bis zwölf Leichen bergen zu können. Nach Angaben eines Flottensprechers arbeiteten die Taucher die ganze Nacht über im oberen Teil der Kammer. Wegen der vielen Trümmerteile konnten sie demnach jedoch nicht sehr weit in die Kammer vordringen. Einige der Trümmer seien sehr scharfkantig und könnten die Anzüge der Taucher oder deren Sauerstoffkabel aufschlitzen, hieß es. Am Sonntag hatten die Taucher damit begonnen, Trümmerteile aus dem Weg zu räumen.

Russische und norwegische Taucher hatten am Samstag ein Loch in die Kammer in der Mitte des Wracks geschnitten, wo sich ein Speiseraum und Schlafkojen befanden. Bislang wurden zwölf Leichen aus dem Wrack geborgen. Die Arbeiten an der "Kursk" sollen nach Angaben der russischen Marine nicht über den 11. November hinaus fortgesetzt werden. Die "Kursk" war am 12. August mit 118 Menschen an Bord in der Barentssee gesunken. Am Sonntag hatte die Marine ihre Vorwürfe gegen die NATO bekräftigt und sich überzeugt erklärt, dass die "Kursk" nach dem Zusammenstoß mit einem U-Boot der Allianz gesunken sei.

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