Bergzeitfahren als Highlight der Tour
L'Alpe d'Huez - willkommen zum Massenspektakel

Zum insgesamt 24. Mal macht die Tour an diesem Mittwoch in L'Alpe d' Huez Station. Und der Mythos dieses traditionellen Tour-Ortes ist dann garantiert um ein weiteres Kapitel bereichert. Das erste Bergzeitfahren an diesem Anstieg aller Anstiege soll sämtliche Rekorde brechen.

VILLARD-DE-LANS. Schon die erwarteten eine Million Zuschauer dürften den 15,5 km langen Kampf gegen die Uhr zum größten Radsport-Festival der Geschichte machen. "Ich bin überzeugt, dass es für die Fans ein ganz besonderer Tag wird", sagt Tourdirektor Jean-Marie Leblanc. Auch für Lance Armstrong, der seinen sechsten Sieg in Serie hier endgültig einfahren könnte.

In einem halben Jahrhundert hat "L'Alpe" zahlreiche Höhepunkte erlebt. So wie 1986, als Bernard Hinault dem Etappenziel dort oben entgegenstrebt. Sein Teamkollege Greg LeMond hat sich auf dem Weg durch die 21 Kehren des Schlussanstiegs nicht abschütteln lassen und verteidigt erfolgreich das Gelbe Trikot. Wenige Meter vor dem Ziel ergreift der Franzose die Hand des Amerikaners und fährt Seite an Seite mit ihm über die Linie. Hinault gewinnt die Etappe, doch LeMond sichert sich seinen ersten Toursieg und beendet den Traum seines Kapitäns vom sechsten Triumph bei der Frankreich-Rundfahrt.

Der Erfolg des Bretonen blieb bis heute der einzige eines Franzosen in dem 1850 m hoch gelegenen Wintersportort der Savoier Alpen. Nach dem Premierensieg von Italiens Radsport-Legende Fausto Coppi 1952 und der Erfolgsserie von Niederländern, die den Ruf vom "Berg der Holländer" begründet, heißen in den Jahren danach die Helden Bugno, Pantani und Armstrong.

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