Bericht des Wall Street Journal
Napster hat weitere 30 Mitarbeiter entlassen

Napster hat nach einem Vorabbericht des "Wall Street Journal" (WSJ, Freitagausgabe) weitere 30 ihrer rund 100 Mitarbeiter entsprechend 30 Prozent der Belegschaft abgebaut, um liquide zu bleiben.

vwd SAN FRANCISCO. Die Musiktauschbörse hofft auf eine Übernahme durch die Bertelsmann AG, Gütersloh. Der WSJ-Bericht beruft sich auf Napster-CEO Konrad Hilbers. Napster müsse, um Kosten zu senken, weitere Mitarbeiter entlassen, gehe jedoch davon aus, dass es auch mit der reduzierten Belegschaft möglich sei, eine neue Version der Online-Musiktauschbörse zu starten.

Napster erzielt seit der Auflage eines US-Gerichts, die Musikpiraterie ihrer Tauschbörse zu unterbinden, seit dem vergangenen Jahr keine signifikanten Umsätze mehr und hat bereits im vergangenen Monat zehn Prozent der Mitarbeiter entlassen. Napster will nach Abschluss von Lizenzabkommen mit den sie verklagenden Musik-Labeln eine neue Version einer Online-Musikbörse starten.

Die Bertelsmann AG ist in diesem Zusammenhang über ihre Tochter BMG sowohl Kläger als auch Unterstützer. Der deutsche Medienmulti hat Napster 85 Mill. Dollar zum Überleben zur Verfügung gestellt. Die nie bestätigten Übernahmeverhandlungen mit Bertelsmann sind unterdessen wegen Rechtsstreitigkeiten unter Mitgliedern des Napster-Board zum Stillstand gekommen.

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