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Bericht über Rententrick für Jagoda dementiert

Das Bundesarbeitsministerium wies einen Bericht zurück, wonach Jagoda zum politischen Beamten gemacht werden soll, um ihn anschließend in den Ruhestand entlassen werden zu können.

afp BERLIN. Das Bundesarbeitsministerium hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach die Ablösung des Präsidenten der Bundesanstalt für Arbeit, Bernhard Jagoda, mit einem Rententrick in die Wege geleitet werden solle. Eine Sprecherin sagte am Donnerstag, dieser Bericht sei falsch. Die "Leipziger Volkszeitung" hatte berichtet, Jagoda solle "für eine Sekunde" mit gleichbleibenden Besoldungsbezügen auf eine freie Stelle als politischer Beamter umgesetzt werden. Von dort solle er dann in den vorzeitigen Ruhestand entlassen werden.

Jagoda ist kein politischer, sondern ein gewöhnlicher Beamter, der nach Angaben des Bundes der Steuerzahler in der zweithöchsten Besoldungsgruppe liegt. Mit B10 verdient er inklusive Amtszulage und Verheiratetenzuschlag 9991,62 ? (19 541,91 DM) im Monat. Anders als politische Beamte wie Staatssekretäre kann Jagoda wegen der Arbeitsamtaffäre nicht einfach in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Jagoda steht wegen geschönter Vermittlungsstatistiken von Arbeitsämtern unter Beschuss.

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