Berichte über Gewinneinbrüche belasten die Lufthansa-Aktie
Dax eröffnet schwach

Sehr schwach starten die deutschen Aktien in den Dienstag. Bis gegen 9.25 Uhr verliert der DAX 1,6 Prozent bzw 68 auf 4.166 Punkte.

vwd FRANKFURT. Entgegen vorbörslichen Einschätzungen leide die Stimmung weiterhin unter der politischen Lage, sagte ein Händler. Berichte über eine angebliche Kriegserklärung der Taliban gegen die USA sorgten nicht gerade für größere Käufe. Die Umsätze seien derzeit noch sehr gering. Dennoch laste die angespannte politische Lage weiterhin auf der Stimmung. Die Zinssenkungen der US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank würden keinen großen Einfluss auf die Kurse haben. Sie kamen wie erwartet.Die Konjunktur laufe einfach schlecht, sagte ein Beobachter. Daher hätten früher oder später auch ohne die schrecklichen Ereignisse in den USA die Zinsen gesenkt werden müssen.

Einmal mehr scheint die Stimmung für Luftfahrtunternehmen einzubrechen. US-Unternehmen kündigen Stellenabbau an. Bei der deutschen Lufthansa belasten Berichte über einen Gewinneinbruch die Aktien, die 5,6 Prozent auf 10,68 Euro abgeben.

adidas-Salomon meldet strategische Partnerschaft mit dem FC Bayern

Der härter werdende Wettbewerb zwischen Microsoft und SAP vor allem um mittelständische Unternehmen ist Händlerangaben zufolge fundamental negativ für das deutsche Softwareunternehmen. Der frühere "Partner" Microsoft trete jetzt als direkter Konkurrent beim Kampf um Marktanteile auf, heißt es in Zeitungsberichten. SAP verlieren 3,9 Prozent auf 109 Euro. Siemens fallen um 1,2 Prozent auf 42,82 Euro, Infineon um 2,9 Prozent auf 18,25 Euro und Epcos um 1,7 Prozent auf 34,30 Euro.

Kurz vor Börsenstart hat adidas-Salomon eine strategische Partnerschaft mit dem FC Bayern München gemeldet. Dafür werde das Unternehmen zehn Prozent an der zu gründenden FC Bayern München AG für 75 Mio Euro kaufen. Analysten bewerten den Preis "als im Rahmen der Erwartungen liegend". Da der Aufwand allerdings für adidas-Salomon keine "Peanuts" seien, leider die Aktie, meint ein Händler. Die Titel verlieren derzeit 2,9 Prozent auf 59,37 Euro.

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