Berlin-Route wird wohl nicht gestrichen: Ryanair spart bei Buzz kräftig ein

Berlin-Route wird wohl nicht gestrichen
Ryanair spart bei Buzz kräftig ein

Die irische Billigflug-Linie Ryanair will bei ihrer jüngst erworbenen defizitären Tochter buzz massiv Arbeitsplätze abbauen und Routen streichen.

Reuters DUBLIN. Der Betrieb von Buzz werde im April eingestellt und erst im Mai wieder aufgenommen, teilte Ryanair am Mittwoch mit. Das Unternehmen schloss allerdings nicht aus, den Betrieb von Buzz ganz einzustellen, wenn deren Mitarbeiter und Gläubiger den Sparmaßnahmen nicht zustimmten. Den Plänen zufolge sollen bis zu 400 der 600 Buzz-Arbeitsplätze abgebaut, vier der zwölf Maschinen aufgegeben und die Zahl der Routen halbiert werden. Berlin soll weiter angeflogen werden. Es hatte Spekulationen gegeben, dass Buzz die Route aus dem Programm streichen werde.

Buzz mache pro Woche mehr als eine Million Euro Verlust, teilte Ryanair weiter mit. Als Gründe gab das Unternehmen die Gefahr eines Krieges in Irak, den konjunkturellen Abschwung in Europa und die wachsende Konkurrenz durch andere Billig-Fluglinien in Deutschland und Frankreich an. Ryanair hatte Buzz im vergangenen Monat nach eigenen Angaben für fünf Millionen Euro von der niederländischen Fluggesellschaft KLM erworben.

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