Berliner bleiben Tabellenführer
Frankfurt Lions und Eisbären verlieren

Das DEL-Spitzenduo aus Eisbären Berlin und Frankfurt Lions musste sich am zweiten Weihnachtsfeiertag geschlagen geben. Mannheim und Hamburg kämpften sich an die Tabellenspitze heran.

HB BERLIN. Rückschlag für das Spitzen-Duo, Hoffnung für die Verfolger: Spitzenreiter Eisbären Berlin und der Zweitplatzierte Frankfurt Lions sind am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) leer ausgegangen. Die Eisbären kassierten gegen die Augsburger Panther eine 3:4 (2:1, 1:1, 0:2)-Niederlage. Die Frankfurt Lions waren beim 1:5 (0:1, 0:3, 1:1) bei Ex-Meister Adler Mannheim ohne Chance.

Dennoch bleiben die Eisbären mit 64 Punkten vor den Lions (62) Tabellenführer, dicht gefolgt von den Kölner Haien (59), die bei den Hannover Scorpions 4:2 (1:1, 2:1, 1:0) gewannen. Auf dem vierten Platz bleibt DEL-Rekordmeister Adler Mannheim (58) in Lauerstellung.

Seinen Aufwärtstrend bestätigte auch Titelanwärter Hamburg Freezers, der beim 3:1 (1:0, 1:1, 1:0) gegen Schlusslicht Wölfe Freiburg zum dritten Sieg in Folge kam. Die Hanseaten bleiben mit nunmehr 54 Zählern Tabellensiebte, knapp hinter den Augsburger Panthern (56) und den Nürnberg Ice Tigers (54). Auf Playoff-Kurs befindet sich auch der ERC Ingolstadt, der bei den Iserlohn Roosters 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) gewann.

Weiterhin nur auf dem neunten Platz liegen DEG Metro Stars trotz des 2:1 (1:0, 0:0, 1:1)-Erfolges gegen die Kassel Huskies.

Die Partie zwischen Meister Krefeld Pinguine und den Nürnberg Ice Tigers wurde verschoben, da die Westdeutschen in Davos beim Spengler Cup ihre erstes Spiel gegen das Team Canada absolvierten.

Vor 5300 Zuschauern im Eisstadion am Mannheimer Friedrichspark machten Devin Edgerton mit zwei Treffern (20. und 21.) sowie Robert Hock (37.) und Christoph Ullmann (38.) in einem umkämpften Spiel den Sieg bereits nach dem zweiten Drittel perfekt. Im Schlussabschnitt konnte Torjäger Patrick Lebeau (42.) für die Lions nur noch verkürzen, ehe Rene Corbet (48.) den Endstand herstellte.

Ein überhartes Spiel sahen die 4697 Besucher im Berliner Wellblechpalast. Bereits nach 40 Sekunden sorgte ein Bandencheck des Berliners Yvon Corriveau gegen Gäste-Spieler John Miner für erhitzte Gemüter. Kurze Zeit später attackierte Frank Hördler den Augsburger Ronny Arendt schwer, der danach verletzungsbedingt in die Kabine musste. Hördler erhielt daraufhin eine Spieldauerdisziplinarstrafe und schwächte die ohnehin dezimierten Berliner (sechs Ausfälle) weiter.

So gingen die Bayern zunächst durch Colin Beardsmore (4.) in Führung. Nach einem Zwischenspurt mit Treffern von Kelly Fairchild (9.), Alexander Barta (14.) und Micki DuPont (27.) wähnten sich die Gastgeber bereits auf der Siegerstraße, ehe Xavier Delisle (32.) die Wende einleitete. Im Schlussabschnitt machte Shawn Carter mit zwei Treffern (43. und 49.) gar die Überraschung perfekt.

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