Berliner Senat gefährdet Fusion zwischen Viag und Veba
Eon-Aktie unter die Räder gekommen

"Der Verkauf des Eon-Anteils am Berliner Stromversorger Bewag steht auf Messers Schneide," sagte ein Händler. Die Eon-Aktie verlor bis zum Nachmittag 5,5 %

dpa-afx FRANKFURT. Unter die Räder sind am Mittwoch die Aktien des Düsseldorfer Energiekonzerns Eon gekommen. Das Papier verlor bis 15.45 Uhr 5,54 % auf 52,79 Euro. Das Börsenbarometer Dax legte hingegen um 0,17 % auf 5 562,70 Punkte zu.

"Der Verkauf des Eon-Anteils an dem Berliner Stromversorger Bewag steht wieder auf Messers Schneide", sagte ein Frankfurter Händler. Der Berliner Senat stelle sich gegen einen Verkauf der Bewag. "Die Fusion zwischen Viag und Veba könnte dadurch noch nachträglich annuliert werden", erklärte er weiter. Im Juni 2000 war Eon aus der Fusion beider Versorgungsunternehmen entstanden.

Der US-Versorger Mirant hatte durch eine einstweilige Verfügung die Übertragung der Anteile auf die Hamburgischen Elektrizitäts-Werke (HEW) verhindert. Das Gericht schlug daraufhin vor, den Eon-Anteil jeweils zur Hälfte an die HEW und Mirant zu verkaufen. Mirant kritisierte, dass der Berliner Senat noch keine Zustimmung signalisiert habe. Eine Lösung, auf die sich alle beteiligten Unternehmen verständigt hätten und die wirtschaftlich sinnvoll sei, werde durch die mangelnde Zustimmung des Senats gefährdet", hieß es.

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