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Berlusconi dementiert Mediaset-Teilverkauf an Murdoch

rtr ROM. Der italienische Medienunternehmer und Politiker Sivio Berlusconi hat dementiert, dass seine Fininvest 30 % des Medienunternehmens Mediaset an dem australischen Unternehmer Rupert Murdoch verkaufen will. Der Bericht der römischen Tageszeitung "La Republica" darüber sei "falsch", sagte Berlusconi am Montag in Rom. Der Bericht sei in einer "Zeitung der Linken" geschrieben worden, fügte er hinzu

Die "La Republica" hatte am Freitag berichtet, Berlusconi könnte einige seiner Firmenbeteiligungen noch vor der Wahl im Mai an Murdoch verkaufen. Zum einen könne dabei Berlusconis Holding Fininvest 25 % der Anteile an Mediaset an Murdoch abgeben und dafür einen 25-Prozent-Anteil an dessen Firma News Corp übernehmen. Die andere Möglichkeit sei, dass Berlusconi 30 % der Mediaset-Aktien an Murdoch verkaufe und weitere 20 % an seine Kinder Marina und Piersilvio weitergebe. Fininvest hält derzeit rund 50 % der Mediaset-Aktien. "La Republica" hatte geschrieben, Berlusconi könne den Verkauf erwägen, um als Oppositions-Chef vor der Parlamentswahl am 13. Mai Vorwürfe eines Interessenkonflikts zu vermeiden. Er ist Chef der Mitte-Rechts-Allianz Haus der Freiheit, die bei der Wahl am 13. Mai laut Umfragen gute Aussichten auf einen Erfolg gegen die derzeitige Mitte-Links-Regierung hat. Mediaset betreibt in Italien drei private Fernsehkanäle.

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