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Berlusconi will bei Wahlniederlage der Politik den Rücken kehren

Der von ihm gegründeten Partei "Forza Italia" würde er aber weiterhin zur Seite stehen, betonte er.

dpa ROM. Silvio Berlusconi (64), konservativer Oppositionschef in Italien, will im Falle einer Niederlage bei den Parlamentswahlen im Frühjahr 2001 aus der aktiven Politik ausscheiden. "Sollte ich, was eine unrealistische Hypothese ist, nicht das Vertrauen der Italiener erhalten, dann würde ich keine Minute länger in der Politik bleiben", sagte Berlusconi laut italienischen Zeitungsberichten vom Montag. "Ich möchte dann nicht mehr Oppositionschef sein." Der von ihm gegründeten Partei "Forza Italia" würde er aber weiterhin zur Seite stehen, betonte er.

Der Medienunternehmer Berlusconi war im Frühjahr 1994 zum Ministerpräsidenten gewählt, im Dezember des Jahres jedoch gestürzt worden. Bei den Parlamentswahlen 1996 kam erstmals die Linke an die Macht. Berlusconi führt seither die oppositionelle "Freiheitsallianz" an. "Wir werden aus Italien das Florida Europas machen", kündigte der 64-Jährige für den Fall eines Sieges an. Berlusconis Links-Kontrahent ist Roms Bürgermeister Francesco Rutelli (46).

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