Berlusconis Imperium
Fininvest wächst gegen den Trend

Trotz der Flaute am Werbemarkt ist Fininvest, die medienlastige Familienholding des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, im ersten Halbjahr 2001 deutlich gewachsen. Das nicht börsennotierte Unternehmen mit Sitz in Mailand teilte mit, dass der Umsatz gegenüber dem selben Vorjahreszeitraum um 11,3 % auf 2,4 Mrd. Euro zugelegt habe.

mab MAILAND. Das operative Ergebnis stieg um 5,6 % auf 462 Mill. Euro. Zum Fininvest-Konzern gehören unter anderem das größte Verlagshaus in Italien, Mondadori, sowie der wichtigste private Fernsehbetreiber des Landes, Mediaset. Weil hohe Abschreibungen auf Beteiligungen an Telefonunternehmen vorgenommen wurden, ist das Nettoergebnis der Holding um 10 % auf 200 Mill. Euro geschrumpft. Fininvest besitzt indirekt (über Mediaset) 9 % von Blu, dem kleinsten Mobilfunkbetreiber in Italien, sowie 19,5 % von Albacom, einem kleineren Festnetzbetreiber. Mediaset soll dem Vernehmen nach mit British Telecom (BT) eine Vereinbarung unterzeichnet haben, die den Verkauf des Blu-Aktienpakets bis Mitte Dezember vorsieht. Als Preis werden in Mailänder Finanzkreisen rund 100 Mill. Euro genannt. Da BT seinerseits mit Telefonica über Blu verhandelt, gilt es als wahrscheinlich, dass der GSM-Netzbetreiber am Ende in den Händen der Spanier landen wird.

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