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Bertelsmann-Stiftung dementiert Bericht zu Wössner

ADX MÜNCHEN/GÜTERSLOH. Die Bertelsmann-Stiftung hat einen Bericht des Wirtschaftsmagazins "Focus-Money" dementiert, wonach der zum 31. Oktober ausscheidende Aufsichtsrats- und Stiftungschef Mark Wössner voraussichtlich Vorstandsvorsitzender beim Münchner Gottschalk-Unternehmen Dolce Media AG werden soll. Die Meldung sei eine "Ente", sagte Stiftungssprecher Tim Arnold am Mittwoch der Nachrichtenagentur ddp. Wössner wolle erst im November eine Entscheidung über seine weitere berufliche Zukunft treffen.

Das Magazin hatte berichtet, dass die Verhandlungen zwischen Wössner und den Großaktionären von Dolce Media kurz vor dem Abschluss stünden. 40 % halten Entertainer Thomas Gottschalk und sein Bruder Christoph. 51 % besitzt der Medienkonzern EM.TV. Die Dolce Media AG, die unter anderem die Vermarktungsrechte von Thomas Gottschalk und Verona Feldbusch besitzt, soll 2001 an die Börse gehen.

Wössner hatte im Mai überraschend sein Ausscheiden bekannt gegeben. Als Grund für diesen Schritt führte er persönliche Gründe und eigenunternehmerische Pläne an. Im September hatte die "Berliner Zeitung" berichtet, Wössner solle nach dem Willen der Berliner Ärztekammer Aufsichtsratsvorsitzender der neuen Berliner Krankenhaus GmbH werden.

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