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Beru erhält Auftrag in der Reifendruckkontrolle - Volumen 80 bis 100 Millionen Euro

Der Autozulieferer Beru wird ab Mitte 2005 sukzessiv alle Modellplattformen eines europäischen Automobilherstellers mit Reifendruck-Kontrollsystemen für den US-Markt ausstatten. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Ludwigsburg mit.

dpa-afx LUDWIGSBURG. Der Autozulieferer Beru wird ab Mitte 2005 sukzessiv alle Modellplattformen eines europäischen Automobilherstellers mit Reifendruck-Kontrollsystemen für den US-Markt ausstatten. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Ludwigsburg mit. Der Auftrag erstrecke sich über einen Lieferzeitraum von drei Jahren. Das gesamte Volumen dieses Auftrags belaufe sich auf 80 bis 100 Mill. Euro.

Die Serienentwicklung erfolge am Elektronikstandort der Beru Gruppe in Bretten. Die ersten Auslieferungen des neuen TSS (Tire Safety System) seien rechtzeitig vor Inkrafttreten der US-Gesetzgebung für Mitte 2005 vorgesehen. Der Neuauftrag soll im Geschäftsjahr 2005/06 erstmals 15 bis 20 Mill. Euro zum Konzernumsatz beitragen.

Der US-Autozulieferer Borgwarner will Beru übernehmen und bietet den Aktionären 67,50 Euro je Aktie in bar. Das Unternehmen will Beru als eigenständigen Bereich in der Gruppe weiterführen. Borgwarner hatte sich zuvor mit den Großaktionären Carlyle und der Familie Birkel über den Kauf von etwa 63 Prozent der Anteile geeinigt. Dieses Paket kostet insgesamt 372 Mill. Euro. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

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