Berufung abgelehnt
Chinese wegen Massenvergiftung hingerichtet

In China ist nach Fernsehangaben ein Mann hingerichtet worden, der durch die Vergiftung von Frühstücks-Snacks mindestens 42 Menschen getötet hatte. Der Mann habe sich mit der Tat an einem Konkurrenten rächen wollen, berichtete das Staatsfernsehen am Montag.

Reuters PEKING. Das Landgericht der Provinz Jiangsu hatte die Berufung des 32-Jährigen gegen das vor zwei Wochen gefällte Todesurteil abgelehnt. Wie er hingerichtet wurde, berichtete der Sender nicht.

Der Mann war für schuldig befunden worden, Mitte September in der Stadt Tangshan in Ostchina Rattengift in den Gebäckteig eines kleinen Cafes gemischt zu haben. Die Gäste des Cafes seien zusammengebrochen, nachdem sie die frittierten Sesamstäbchen und Reisbällchen gegessen hätten, hatten Anwohner berichtet. Einige hätten aus Mund und Ohren geblutet. Hunderte seien erkrankt.

Medienberichten zufolge gestand der Mann die Tat, nachdem er am nächsten Tag festgenommen worden war. Er habe ausgesagt, aus Hass gegen den Cafe-Eigentümer gehandelt zu haben. Dieser sei sein Cousin, dessen Imbiss erfolgreicher gewesen sei, als sein eigener, berichtete eine Zeitung.

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