Berufung möglich: Millionenentschädigung für verbrühte Hand

Berufung möglich
Millionenentschädigung für verbrühte Hand

Ein Geschworenengericht in New York hat einer Frau 3,5 Mill. $ (4 Mill. ?) Entschädigung zugesprochen, der bei der Vorführung einer Expresso-Maschine die rechte Hand verbrüht wurde.

ap NEW YORK. Dawn Samperisi erlitt bei dem Zwischenfall in einem Starbucks-Geschäft in Manhattan vor drei Jahren schwere Verbrennungen, ihre Hand wird die 36-Jährige möglicherweise nicht mehr benutzen können. Die Geschworenen entschieden am Montag, dass Starbucks seine Angestellten nicht ausreichend dafür ausgebildet habe, eine Expresso-Maschine Kunden vorzuführen. Nach Angaben des Anwalts der Klägerin, Seth Harris, verriegelte der Angestellte den Filter nicht richtig. Während Samperisi an der Maschine herumhantierte, trat Dampf aus, es kam zu einer Explosion, bei der ihre Hand verbrannt und stark entstellt wurde. Der Anwalt der in Seattle ansässigen Starbuck-Kette, Ray Slattery, räumte ein, dass es den Zwischenfall gegeben habe. Dafür sei die Kundin aber genauso verantwortlich wie der Verkäufer, sagte er. Die Geschworenen sprachen Samperisi 4,6 Mill. $ Entschädigung zu, zogen ihr wegen Selbstverschulden aber 25 % ab. Slattery sagte, vermutlich werde das Unternehmen versuchen, die Entschädigung zu mindern. Auch eine Berufung sei möglich.

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