Berufung nicht ausgeschlossen
Michael Jackson muss für abgesagte Konzerte zahlen

Popstar Michael Jackson soll nach einen Urteil eines US-Geschworenengericht wegen abgesagter Konzerte 5,3 Millionen Dollar an den Münchner Konzertveranstalter Marcel Avram zahlen, wie dessen Anwalt am Donnerstag mitteilte.

Reuters LOS ANGELES. Avram solle damit nach dem Urteil des Gerichts in Santa Maria im Bundesstaat Kalifornien fast für seinen gesamten verlorenen Gewinn in Höhe von 5,9 Millionen Dollar entschädigt werden, sagte Anwalt Skip Miller. Avram hatte Jackson wegen Vertragsbruchs verklagt, da dieser 1999 mehrere Konzerte abgesagt und damit einen Millionenvertrag nicht eingehalten habe. Jackson hatte vor dem Gericht ausgesagt, es sei Avram gewesen, der die Konzerte abgesagt habe.

Miller sagte, trotz des Urteils zu Gunsten seines Mandanten könne er in einem Berufungsverfahren Verfahrensentscheidungen des Richters anfechten, um die Summe noch zu erhöhen. So hätten die Geschworenen nicht Schulden berücksichtigt dürfen, die Jackson bei einer von Avram einst geführten koreanischen Firma habe.

Jacksons Anwalt Zia Modabber sagte, dass Urteil sei in gewisser Weise ein Sieg für den Popstar, da Avram diesen auf die Zahlung von mehr als 21 Millionen Dollar verklagt habe. Jackson sei zufrieden. "Er (Jackson) hat sich selbst verteidigt, nahm an dem Verfahren teil und Herr Avram hat nicht annähernd das bekommen, was er wollte." Auch Modabber erklärte, eine Berufung gegen das Urteil zu erwägen.

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