Beschäftigte protestierten
Bahn-Tarifgespräche vertagt

Die Tarifgespräche für 160 000 Beschäftigte der Deutschen Bahn sindauf den 6. März vertagt worden. Vor Beginn der zweiten Verhandlungsrunde in Frankfurt demonstrierten am Morgen einige Hundert Beschäftigte für ihre Forderungen.

HB/dpa FRANKFURT/M. Der Verhandlungsführer der Gewerkschaft Transnet, Alexander Kirchner, forderte den Bahnvorstand auf, ein Angebot vorzulegen. "Die Kollegen sind bereit, für ihre Forderungen zu streiken."

Die Gewerkschaften Transnet und GDBA verlangen fünf Prozent mehr Geld und eine Angleichung der ostdeutschen Löhne ans Westniveau. Sollte sich die Bahn nicht bewegen, drohen womöglich Warnstreiks nach Auslaufen des alten Tarifvertrags am Freitag. Der bundeseigene Verkehrskonzern bietet bisher einen Inflationsausgleich. Die Tarifverhandlungen waren Ende Januar ohne Annäherung vertagt worden.

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