Beschäftigungszahlen rückläufig - Auch 2001 keine Trendwende
Dauerkrise im Baugewerbe hält an

Der überraschend schwache Wohnungsbau hat die seit Jahren anhaltende Krise im deutschen Baugewerbe weiter verschärft. Im vergangenen Jahr gingen die Bauinvestitionen in Deutschland um 2,5 % auf 470 Mrd. DM (240 Mill. Euro) zurück, wie der Zentralverband des deutschen Baugewerbes am Dienstag in Berlin mitteilte.

afp BERLIN. "Sorgenkind der Baukonjunktur" sei im Osten wie im Westen weiter der Wohnungsbau. In den alten Ländern wurden demnach mit knapp 340 000 neun Prozent weniger Wohnungen fertig gestellt als noch 1999. Im Osten betrug das Minus bei gut 86 000 Wohnungen 16,1 %. Die Beschäftigungszahlen im mittelständisch geprägten Bauhauptgewerbe sanken aufgrund der schlechten Auftragslage um 5,3 % auf nur noch 1,05 Mill.

Auch für dieses Jahr sei "keine Trendwende zu erwarten", betonte ZDB-Präsident Arndt Frauenrath. Die Baunachfrage lag seinen Angaben zufolge in den ersten beiden Monaten des Jahres nochmals 3,9 % niedriger als im Vorjahreszeitraum. Besonders hart treffe es weiter die Betriebe in den neuen Bundesländern. Dort waren den Angaben zufolge zuletzt "nahezu durchweg zweistellige Minusraten zu verzeichnen". Frauenrath rechnete angesichts der schlechteren Konjunkturerwartungen für 2001 mit einem Rückgang der Bauinvestitionen "um nochmals zwei bis 2,5 %".

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