Beschluss der Regulierungsbehörde
Regulierer ermöglicht Vertragsstrafen gegen Telekom

Die Deutsche Telekom muss künftig Vertragsstrafen an ihre Wettbewerber zahlen, wenn sie bei der Zusammenschaltung von Netzen mit den Wettbewerbern oder der Überlassung von Ortsnetzanschlüssen Termine nicht einhält.

Reuters BONN. Die Ausweitung der von den Wettbewerbern geforderten Vertragsstrafen wurde am Montag von der Telekom-Regulierungsbehörde in Bonn beschlossen. Zahlreiche Wettbewerber hatten sich in der Vergangenheit bei der Behörde darüber beschwert, dass die marktbeherrschende Deutsche Telekom Fristen und zugesagte Termine nicht einhalte und damit die Konkurrenten behindern wolle.

Die Regulierungsbehörde hatte bereits Anfang Juni Strafzahlungen zu Gunsten der Wettbewerber ermöglicht, falls die Telekom Lieferzeiten für so genannte Mietleitungen zur Übertragung von Sprache oder Daten zwischen Endkunden und Telekom-Unternehmen überschreitet.

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