Beschluss für Hauptversammlung geplant
Vodafone will Mannesmann-Aktionäre herausdrängen

Der Mobilfunkbetreiber Vodafone will die verbliebenen Altaktionäre des früheren Mannesmann-Konzerns aus dem Unternehmen drängen.

dpa DÜSSELDORF. Gegen eine Barabfindung von 217,92 ? sollen ihre Aktien auf die Vodafone Deutschland GmbH übertragen werden, die mehr als 95 Prozent des Grundkapitals der Vodafone AG (vormals Mannesmann) hält. Das teilte die Vodafone Deutschland GmbH am Montag in Düsseldorf mit.

Das Angebot enthalte die noch zu leistenden Ausgleichszahlungen für 2001 und das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2002.

Möglich wird das Herausdrängen der Aktionären aus dem Konzern (squeeze out) nach dem neuen Übernahmegesetz, das zum 1. Januar 2002 in Kraft getreten war. Die Barabfindung soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im Juni beschlossen werden.

Vodafone hatte Mannesmann nach einer mehrmonatigen spektakulären Abwehrschlacht vor zwei Jahren übernommen. Das damalige Kaufangebot (206,53 ?) hatten rund 10 000 Mannesmann-Aktionäre ausgeschlagen. Den verbliebenen rund 4500 Altaktionären droht jetzt ein zwangsweiser Ausschluss aus dem Unternehmen.

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